Espresso Tonic

Seit dem ersten Erscheinen im Jahr 2017 hat der Espresso-Tonic seinen Siegeszug durch die Kaffeehäuser der Welt begonnen. Was am Kultgetränk so lecker ist und wie man trotz der wenigen Zutaten eine Vielzahl an Aromen daraus hervorbringt zeigen wir im heutigen Blog zum Espresso-Tonic!

 

 

Zum Ersten: Nutzt! Kein! Schweppes oder sonstiges „Discounter-Tonic!

 

Da das jetzt geklärt ist, können wir mit dem Koffein-Kick anfangen. Am besten ist ein frischer Espresso. Frisch gemahlene Bohnen, angepasster Mahlgrad. Da die Espresso-Zubereitung ein Thema für sich ist und es dafür spezialisierte Seiten im Internet gibt, gehen wir nicht näher darauf ein. Nehmt das Beste was verfügbar ist. Ihr habt eine super funktionierende Siebträger-Maschine? Perfekt! Wisst Ihr wie Ihr guten Espresso aus einem Mokka-Pot bekommt? Super! Einen guten Vollautomaten? Auch nicht verkehrt!

 

Anstatt Espresso, funktioniert aber auch Cold-Brew-Kaffee wunderbar und eröffnet noch mehr Geschmacksnoten. Auch hierzu gibt es im Internet genug Material um sich über Wochen damit zu beschäftigen.

 

Kommen wir nun zum Tonic: Wir haben die vier verschiedene Sorten von Barker & Quinn aus unserem Programm jeweils mit Espresso und Cold-Brew getestet. Bevor wir aber zur Übersicht kommen noch schnell das eigentliche Rezept:

 

Benötigt wird:

 

1 (Longdrink-)Glas
5 Eiswürfel
150 ml Tonic Water 

20 ml Espresso

 

Eiswürfel ins Glas, Tonic darüber und den Espresso vorsichtig über die Eiswürfel laufen lassen, so ergibt sich eine interessante Schichtoptik.

Bei Cold-Brew-Kaffee können die Eiswürfel weggelassen werden, allerdings ist es dann schwierig das Vermischen der beiden Getränke zu verhindern.

 

Nun aber endlich zum Geschmacksprofil der jeweiligen Mischungen:

 

B&Q Indian Tonic Water:

Das klassische Tonic Water ist der „bitterste“ und am wenigsten süße Drink. Kaffee und Tonic greifen harmonisch ineinander und ergänzen sich schön. Leichte Fruchtnoten. Die Variante Cold-Brew ist weniger bitter, und die Frucht kommt mehr zum Vorschein.

 

B&Q Hibiscus Tonic:

Im Gegensatz zum vorherigen Drink hat schon die Variante mit dem Espresso kaum noch Bitter-Anteile, die Fruchtnote von Tonic und Espresso kommt hier am stärksten zum Vorschein und auch leichte Karamell-Aromen sind vorhanden. Mit Cold-Brew unser klarer Favorit an warmen Sommertagen!

 

B&Q Honeybush Orange Tonic:

Wem das Indian Tonic zu kräftig ist, hat mit dem Honeybush Orange seine wahre Freude. Nur wenig bitter, und ausgewogen fruchtig-süß. Spannend hierbei auch wieder der unterschied der Fruchtnoten zwischen Espresso und Cold Brew! Wo der Espresso diese ein wenig im Hintergrund hält, bringt der kalt „gebrühte“ Kaffee die Zitrusfrucht schön in den Vordergrund.

 

B&Q Marula Tonic:

Diese Mischung war unser zweites Erweckungserlebnis während der Testreihe. Als Cold Brew schon recht lecker, tut sich vor allem die Variante mit dem Espresso hervor. Fruchtig, erfrischend und angenehme Bitternis im Abgang überraschten uns.

 

Nach acht unterschiedlichen Mischungen haben wir persönlich zwei Favoriten, wollen aber keine Empfehlung aussprechen. Die Geschmacksnuancen sind dezent Geschmäcker bekanntlich unterschiedlich. Allen gemein ist allerdings, dass der Geschmack mit Espresso intensiver, bitterer und ein wenig schwerer ist. Mit Cold Brewed Kaffee wird der Espresso-Tonic zum leichteren, fruchtigeren Erfrischungsgetränk mit mehr Kick!

 

Konntet Ihr auch schon einen solchen Drink genießen? Habt Ihr vielleicht auch schon mit verschiedenen Tonic-Sorten experimentiert? Wir würden uns freuen von Euren Erfahrungen zu lesen!

 

Und als kleine Idee für den Espresso-Kick am Abend: Mit einem kleinen Schuss Gin wird auch schnell ein Espresso-Gin-Tonic daraus!

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